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Turniertanz- und Breitensport-Berichte vergangene Jahre

Gelungener Turnierstart im neuen Jahr

Gut vorbereitet durch das vorangegangene Standard- und Lateintraining im Verein  starteten Oliver Ulrich und Melanie Mühlbauer bei den Neujahrsturnieren am 14.01.2018 im OTK Schwarz Weiss in Berlin förmlich durch:
Zweimal 1. Platz und ein zweiter Platz waren die Ausbeute.

Herzlichen Glückwunsch
Ergebnisse

DTV-Ranglistenturnier HGR Std. am 21.01.2018 in Glinde

Zur Jagd nach Ranglistenpunkten, die den Weg zur Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft ebnen, machten sich auch Alex Hinrich / Sarah Wingenfelder auf den Weg. Auch wenn es nur langsam anläuft, eine Winzigkeit für das Semifinale fehlte, ist der Anfang im neuen Jahr doch gemacht.
Ergebnisse ===>

5.BTDS am 17.02.2018

Das Berlin Tournament for Dancing Students (BTDS, ehemals BHM) ist ein Breitensportwettbewerb in den Standard- und lateinamerikanischen Tänzen.
Durch eine Qualifikationsrunde wird eine Einteilung der startenden Paare in Amateure, Profis bzw. Masters vorgenommen.
Zusätzlich zu diesen Startgruppen gibt es das A1-Turnier für Anfänger.
Veranstaltung: 5. BTDS mit A1-Turnier, 17.02.2018 Zeit: Einlass ab 09:00 Uhr, Turnierbeginn Standard: 10:00 Uhr, Turnierbeginn Latein: ca. 14:00 Uhr Ort: Aula der Teske-Schule, 2. OG, Tempelhofer Weg 62, 10829 Berlin

GLM Four Nord HGR/SEN D-B Std. am 17.02.2018

Es war ein Turniernachmittag mit Höhen und Tiefen, frei nach dem Motto: Wat dem een sin Uhl ist dem andern sin Nachtigall.
Vier Landesmeistertitel wurden an dem Nachmittag vergeben, zwei davon ertanzten sich Paare des OTG.
Oliver Ullrich und Melanie Mühlbauer, HGR D, sowie Nick Schade und Paula Höper, HGR B
Wenn das kein Erfolg ist!
Es gab auch Schatten: Gut trainiert und motiviert gingen Uwe Birth und Christina Radtke im Turnier der SEN I C an den Start, aber die Wertungsrichter sahen das Paar nicht unter den sechs, die um den Titel tanzten.
Die Enttäuschung war ebenso groß, wie das Unverständnis unter den mitgereisten Fans. Wir sind Sportler, die sich mit neuer Motivation wieder den Turnieranforderungen stellen.

zu den Ergebnissen

Großturniere im Standard- und Lateintanz locken Paare aus nah und fern an

Ostern 2018 ist Tanzturnierzeit

Alljährlich um die Osterfeiertage zieht es zahlreiche Turnierpaare aus aller Welt an die Veranstaltungsorte im In- und Ausland zu Großturnieren bei denen Startmeldungen um die 1000 Paare keine Seltenheit sind.
Mit dabei waren vom Ostseetanz Greifswald auch sieben Paare, ein Mix aus „alten Hasen“ und Neulingen, die das internationale Flair erstmalig schnuppern wollten.

Im Ostseebad Heiligenhafen jährten sich die Traditionsturniere „Die Ostsee tanzt“ , die den Altersgruppen der Senioren ab 35 Jahren vorbehalten sind, bereits zum 44. Mal.
Unser Paar Gerwin und Manuela Meyer tanzten am Karfreitag und konnten sich über einen 10. Platz in der Klasse SEN III C freuen.
Den Höhepunkt des Tages bildete das Einladungsturnier „Die Goldene 55“, in dem Turniertanzpaare der Sonderklasse in der Altersgruppe bis 55 Jahren tanzen und wertvolle Punkte für die Endveranstaltung dieser Reihe gegen Jahresende sammeln können. Den Ostseetanz vertraten Andreas und Karin Wieck mit einem respektablen 19. Platz von 54 Paaren .

In Berlin drehte sich von Freitag bis Montag auch schon zum 46. Mal das „Tanzkarussell um das Blaue Band der Spree“, das vornehmlich den jüngeren Tanzpaaren vorbehalten ist. Auf drei Tanzflächen wurden vom 30.03. – 02.04.2018 60 Turniere im Standard und Latein getanzt.
Zum ersten Mal wurde ein Turnier der World Open Standard veranstaltet. 88 Paare aus 13 Nationen sind dem Aufruf gefolgt, dieses Turnier zu bestreiten. Neben internationalen Spitzenpaaren der Weltrangliste, waren mehrere deutsche Paare am Start, so auch unser Paar Alex Hinrich / Sarah Wingenfelder, das sich einen 63. Platz sichern konnte.
Christian Werner / Stefanie Jandt, erstmalig auf einem Turnier, noch mit einem Breitensportpass versehen, zu ihren Eindrücken. „Wir sind überwältigt von der tollen Atmosphäre und glücklich, in beiden getanzten Turnieren einige Paare hinter uns gelassen zu haben. Neben wertvollen Erfahrungen sind das die ersten gesammelten Punkte“.
Etwas abgeklärter, da in diesem Jahr schon mehrere Turniere getanzt, Oliver Ulrich / Melanie Mühlbauer, die im Standardbereich ihrer Altersgruppe jeweils einen 25. Und 14. Platz errangen. Damit aber nicht genug. „Wir wollen auch testen, wo wir mit unserer Leistung im Lateintanz liegen“ , so Ulrich. Da lag es auch nahe, dass die gesamten Osterfeiertage dem Geschehen im Sport Centrum Siemensstadt gewidmet sind.
„Alte Hasen“ sind auch unsere mitgereisten Jüngsten, Ole Justus Roth / Sophie Gerth, die in der zweithöchsten Leistungsklasse ihrer Altersgruppe, der Hauptgruppe A, gleich an zwei Tagen an den Start gingen. Und es hat sich gelohnt. Mit einem 17. Platz von 56 Paaren und einem 16. Platz von 50 Paaren machten sie mit dieser Kontinuität auf sich aufmerksam.

Auch Uwe Birth und Christina Radtke, die neben ihren eigenen Turnieren auch immer als Fans der anderen Paare anfeuernd wirken, können zufrieden mit Ihrer Darbietung sein und für den Trainer sind die gemachten Videomitschnitte wichtiges „Beweismaterial“ zur weiteren Trainmingsarbeit


Dass Tänzer auch Abenteurer sind, demonstrierten Hinrich / Wingenfelder auf eindrucksvolle Weise. Nach nur drei Stunden Schlaf im Auto ging es von Tegel mit dem Flieger nach Barcelona und von dort weiter per Bahn und Bus nach Cambrils am Mittelmeer, dem Austragungsort eines weiteren World Open Turnieres. Das aber auch nicht ohne Hindernisse, denn Sandstürme ließen Busverbindungen ausfallen. Eine Horrorvorstellung für Tanzpaare, zu angesetzten Startzeiten nicht rechtzeitig erscheinen zu können. Es zeigte sich aber, dass Tanzsportler auch Retter in der Not sein können. Das portugiesische Nationalteam der Tanzjugend sammelte unser Paar auf und nahm es pünktlich und glücklich zur Austragungsstätte, dem Institut Municipal de Esports de Cambrils mit. Geschafft: nun hieß es, Konzentration auf das Turniergeschehen und alles andere ausblenden. Letztlich wurden die Mühen der vergangenen Stunden mit einem respektablen 54. Platz bei 64 gestarteten Paaren belohnt. Fazit der beiden nach dem Wettbewerb: „Wir würden es immer wieder so machen, denn neben dem Sammeln von Weltranglistenpunkten sind es die Erfahrungen, die uns weiter bringen“.

Günter Göhrl